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Deutschland soll „kriegstüchtig“ werden, und die Berliner Regierung hat astronomische Ausgaben für die Aufrüstung bereitgestellt. Denn angeblich will Russland nach der Ukraine Westeuropa erobern, auch wenn es dafür keinerlei Belege gibt und Putin solche Absichten niemals geäußert hat. Trotzdem wird in einem Maße hochgerüstet, dass inzwischen ein dritter Weltkrieg nicht mehr auszuschließen ist. Was aber zur gegenwärtigen prekären Lage geführt hat, scheint weder die Politik noch die meisten Medien zu interessieren. Hat Russland durch den Einmarsch in die Ukraine tatsächlich die „friedliche europäische Sicherheitsarchitektur“ zerstört? Gab es nicht eine Vorgeschichte, die schlicht verschwiegen wird?

Während Deutschland auf den wirtschaftlichen Ruin zusteuert, will Kanzler Friedrich Merz die Führung in der Russland her-ausfordernden NATO übernehmen. Es gibt kaum Widerstand gegen diese destruktive Politik, ebenso wenig gegen die übermäßige Reglementierung, Digitalisierung und Überwachung, den Weg nicht nur Deutschlands in den Totalitarismus. Wie aber steht es um die deutsche Souveränität? Und welche Folgen wird die sich global abzeichnende Verschiebung der Machtverhältnisse haben, nachdem sich viele Staaten der Dominanz der USA entziehen? Fragen, die auf den Nägeln brennen und die es zu beantworten gilt.

Medienresonanz

„Der Jurist Wolfgang Bittner hat ein faszinierendes Buch über Geopolitik geschrieben. Es beweist, wie faktentreu der Autor arbeitet. Es handelt von der gewalttätigen Dominanz der USA in den vergangenen 200 Jahren und vom nächsten Rüstungswettlauf.“ (Berliner Zeitung)

„Selbst für gut informierte Leser ist diese Zusammenstellung und Aufbereitung Erkenntnisgewinn. Die Darstellung von Zusammenhängen, geschichtlichem Hintergrund, Macht- und Interessenverhältnissen, Ursache und Wirkung gelingt. (Ossietzky)

„Dieses Buch von Wolfgang Bittner ist ein Knaller. Es trifft mit fundamentalen Aussagen faktenreich ins Schwarze. In der klar gegliederten Offensivschrift spricht der Autor auch jene an, die bisher allzu gläubig den Kriegstreibern mit ihren politischen Lügen gefolgt sind, ohne zu hinterfragen, warum sich Deutschland auf dem Weg in den Suizid befindet. Hier schreibt ein Autor, der die geopolitischen Zusammenhänge überblickt, der kein Blatt vor den Mund nimmt und mit Verstand und Herz das aufgreift, was der Bevölkerung vorenthalten wird.“ (Neue Rheinische Zeitung online)

„Wolfgang Bittner analysiert dies alles präzise und schonungslos und kommt zu bedrohlichen Ergebnissen. … Es mag helfen, unsere Lage besser zu verstehen.“ (Synesis-Magazin 1/2026)

„Bittner legt den Finger auf all die vertuschten, ausgeblendeten, absichtlichen Tricksereien und Lügengeflechte und blickt dabei auch weit in die Vergangenheit zurück. Mit Sachverstand und unwiderlegbaren Fakten offenbart er bewusst und lange verschwiegene Wahrheiten, die die weitere Entwicklung und damit auch unsere Gegenwart entscheidend prägen.“ (apolut.net)

Leseprobe 1

"Vorbemerkung

Viele Menschen lesen Zeitung, hören Rundfunk und sehen fern. Sie halten sich für gut unterrichtet und kommen gar nicht auf den Gedanken, dass man ihnen wichtige Informationen vorenthält und dass sie von Politikern und Medien oft sogar belogen werden. Dass es so ist, habe ich in meinen Büchern dokumentiert, und warum es so ist, begründet. Inzwischen beschäftige ich mich mit der West-Ost-Politik und dem Einfluss der USA auf Deutschland, Europa und Russland intensiv seit Anfang 2014.

Damals wurde mir schlagartig klar, dass wir über die Ereignisse in der Ukraine während des sogenannten Maidan nicht korrekt unterrichtet wurden. Ich begann zu recherchieren, Informationen zu sammeln und mit Fachleuten zu sprechen. Auf diese Weise erhielt ich mit der Zeit ein umfassendes Wissen über die Ursachen des Ukraine-Krieges und die geopolitische Situation, in der wir uns befinden.

Nun werde ich nach Vorträgen oder von Menschen aus meiner Umgebung hin und wieder gefragt: »Warum meinen Sie eigentlich, die politische Lage besser beurteilen zu können als ich?« Das erstaunt mich immer wieder. Meine Antwort lautet: »Weil ich mich mit der Materie über Jahre hinweg tagaus, tagein umfassend beschäftige, sachlich, vorurteilslos, wissenschaftlich. Ich recherchiere, spreche und korrespondiere mit Politikern, Experten und Bürgern, lese Fachliteratur, betreibe geschichtliche Studien und so weiter. Deswegen meine ich, entsprechend den Fakten gut Bescheid zu wissen, jedenfalls besser als viele Zeitgenossen.« Und ich frage zurück: »Warum meinen Sie, genauso gut Bescheid zu wissen wie ich? Was halten Sie davon, wenn ich Ihnen erklären würde, über Ihre Profession als Bäcker, Arzt oder Techniker ebenso gut Bescheid zu wissen wie Sie?« Bevor ich etwas schreibe oder aussage, habe ich mir viele Fragen gestellt:

Stehen wir vor einem dritten Weltkrieg? Beabsichtigen die Russen, Deutschland anzugreifen?

Worauf ist der Niedergang der deutschen Wirtschaft zurückzuführen?

Ist die extensive Aufrüstung wirklich erforderlich? Ist Deutschland souverän?

Warum unterhalten die USA elf riesige Militärstützpunkte in Deutschland? Haben die USA Sonderrechte in Deutschland? Könnte Deutschland das Truppenstationierungsabkommen kündigen und aus der NATO austreten? Könnte sich Deutschland für neutral erklären, wenn die USA ihre Truppen abziehen?

Warum gibt es bis heute keinen Friedensvertrag?

Warum ist Deutschland nach der Charta der Vereinten Nationen immer noch ein Feindstaat, und was bedeutet das?

Warum rückte die NATO, die als nordatlantischer Verteidigungspakt gegründet wurde, immer weiter an die Grenzen Russlands vor? Verstößt die NATO gegen ihre Statuten? Gab es Absprachen mit Gorbatschow, die NATO nicht nach Osten zu erweitern? Könnte Russland triftige Gründe haben, das Vorrücken der NATO als Aggression aufzufassen?

Was bezwecken die USA und Großbritannien, wenn sie Kriegsschiffe ins Schwarze Meer und in die Ostsee schicken? Wer ist verantwortlich für die Sprengung der Ostsee-Pipelines?

Wie kam es 2014 zu einem Regierungswechsel in der Ukraine? Handelte es sich dabei um einen Putsch? Welche Rolle spielten die USA und die EU dabei? Ist es wahr, dass die Oblasten Donezk und Lugansk von der Kiewer Regierung Autonomie verlangten und in der Ukraine bleiben wollten? Schickte die Kiewer Regierung Panzer und Artillerie in die Ostukraine? Handelte es sich in der Ostukraine um einen Bürgerkrieg, bei dem von 2014 bis 2022 etwa 14.000 Menschen ums Leben kamen?

Ist es wahr, dass die Minsker Verträge eine Täuschung waren, um die Ukraine kriegsbereit gegen Russland zu machen? Haben das Angela Merkel und François Hollande zugegeben?

Handelt es sich in der Ukraine um einen Stellvertreterkrieg? Welche Rolle spielte Joseph (»Joe«) Biden bei diesem Krieg? Warum wollte Donald Trump den Krieg beenden? Welche Absichten verfolgt er mit seiner Annäherung an Russland? Ist mit seiner Wahl als US-Präsident wirklich ein grundlegender Politikwechsel eingetreten?

Sollte die Nord-Stream-2-Pipeline repariert und in Betrieb genommen werden?

Wäre es möglich, dass sich Deutschland mit Russland verständigt? Und so weiter.

Solchen Fragen bin ich in meinen Büchern nachgegangen, um mir, und vielleicht auch anderen, Klarheit zu verschaffen.

Leseprobe 2

Die USA als bestimmender Faktor in der internationalen Politik

Wer sich heute mit der nicht gerade komfortablen Vorkriegssituation befasst, in der wir uns befinden, sollte zumindest die geopolitischen Zusammenhänge kennen, mit denen wir es zu tun haben, um mitreden und mitgestalten zu können. Aber es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass es daran bei vielen derzeit agierenden deutschen Politikern, Journalisten und sogar Wissenschaftlern, die gern Experten genannt werden, fehlt.

Grundsätzlich festzustellen ist: Seit etwa 200 Jahren ging und geht es letztlich immer um die globale Vorherrschaft der USA und um deren Ausbeutung anderer Länder. Wenn man das weiß, lassen sich fast alle Krisen und Kriege der letzten Zeit erklären, auch der Ukraine-Krieg und die Bedrohungslage für Deutschland und Europa, die nicht nur von den USA, sondern paradoxerweise auch von den Staaten der Europäischen Union, allerdings unter der Ägide der USA, herbeigeführt worden ist.² Nichts daran ist zufällig, alles ist geplant, oft über lange Zeiträume.

An den Prinzipien dieser Imperialpolitik hielten alle Präsidenten der Vergangenheit bis in die Gegenwart fest, und zwar entsprechend den Instruktionen der im Hintergrund agierenden jeweiligen Schattenregierung (auch »Tiefer Staat« genannt), also insbesondere der Wirtschafts- und Finanzeliten. Bill Clinton überfiel mit der von den USA dominierten NATO die damalige Bundesrepublik Jugoslawien, den letzten sozialistischen Balkanstaat, nachdem dessen gewählter Präsident Slobodan Miloševi? den Knebelungsvertrag von Rambouillet nicht unterzeichnet hatte.³

Der so sympathisch und leise auftretende Barack Obama, der das »unverzichtbare exzeptionelle« Imperium postulierte (»American exceptionalism«) und ständig Drohnenmorde bewilligte, führte sieben Kriege. Joseph Biden, mitverantwortlich für fast alle Krisen und Kriege der vergangenen Jahrzehnte, trieb die Aggressions- und Sanktionspolitik gegen Russland voran und legte unter Benutzung der Ukraine 2014 Feuer vor der Haustür Russlands. Auch Donald Trump bleibt mit seinem Motto »America First« ganz auf der Linie des US-amerikanischen Nationalismus und Imperialismus.

Seit 1991 haben die USA unter dem Vorwand der Einführung von Demokratie und Freiheit weltweit 251 militärische Interventionen durchgeführt, seit 1798 waren es 469. Nicht mitgezählt sind die Indianerkriege, die Einsätze während des Unabhängigkeitskrieges gegen das britische Empire oder des Amerikanischen Bürgerkriegs, ebenso wenig die vielen verdeckten Aktionen und Spezialoperationen. Diese Daten stammen aus einem Bericht des Congressional Research Service (CRS), eine vom US-Kongress legitimierte Einrichtung, vergleichbar mit den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestags.

Die Liste der betroffenen Länder, die zum Teil völlig zerstört wurden, ist lang. Dazu gehören die Interventionen gegen China (1945/46), Korea (1950–1954), Kuba (1959/1961), Vietnam (1961–1973), Iran (1987/88), Afghanistan (1979–2001), Jugoslawien (1999), Irak (1991 und 2023), Libyen (2011), Syrien (2014–2024).

Auch in jüngerer Zeit Krisen, Konflikte und Kriege, wohin man blickt: Russland – Ukraine, Israel – Palästina, Saudi-Arabien – Jemen, Indien – Pakistan, China – Taiwan; darüber hinaus Unterwanderungs- und Spaltungsversuche unter anderem in Russland, Belarus, China, Venezuela, Iran, Myanmar, Rumänien, Serbien, Georgien und Moldawien. An vielen dieser Konflikte sind die westlichen Geheimdienste, insbesondere die CIA, die sich weitgehend verselbstständigt hat, beteiligt. Versuche einer Beruhigung oder Beilegung der Auseinandersetzungen bleiben wirkungslos, solange nicht ihre Ursachen behoben werden. Doch dazu fehlt es an politischem Willen, zumal der Westen immer mehr in die Dekadenz abgleitet und seinem zivilisatorischen, womöglich atomaren Untergang entgegengeht.

Leseprobe 3

Ausblick

Global gesehen, stehen wir vor dem Ende der imperialen regelbasierten Ordnung und vor der Realisierung neuer gesellschaftspolitischer Vorstellungen, die auf Humanität und der Gleichberechtigung von Menschen und Völkern beruhen, mit anderen Worten: auf den in der Charta der Vereinten Nationen festgeschriebenen Grundsätzen. Wie auch immer die Politik der neuen US-Regierung unter Trump weitergeht: Viele Staaten des Globalen Südens einschließlich Russland, China und Indien lassen sich – unabhängig von der jeweiligen Präsidentschaft – eine Bevormundung und Unterdrückung durch die USA nicht mehr gefallen, und das ist die große Mehrheit der Weltbevölkerung. Jetzt bleibt abzuwarten, wie der Autokrat Trump weiter vorgehen wird. (…)

Hinzu kommt, dass Donald Trump weltweit Chaos an den Börsen und in der Wirtschaft verursacht. Nicht auszuschließen ist, dass er damit seine Gegner verwirren und einen bevorstehenden Zusammenbruch des US-Wirtschafts- und Finanzsystems abwenden oder wenigstens verschleiern will. Seinen Hauptgegner sieht er in China, wobei er offensichtlich eine militärische Auseinandersetzung, die sich zu einem Mehrfrontenkrieg oder sogar einem Atomkrieg entwickeln könnte, vermeiden will. Vielmehr setzt er auf eine Schwächung der Wirtschaftskraft durch Isolierung, hohe Zölle und Sanktionen. Sollte Trump es schaffen, China auszumanövrieren, würden Russland, der Iran und einige Staaten des Globalen Südens ihren wichtigsten Unterstützer verlieren. Es wäre klug, wenn sich die Europäer aus der Konfrontation mit China heraushalten würden, sie können dabei nur verlieren. (…)

Ob nun die Berliner Politiker sukzessive die Einsicht und den Verstand aufbringen werden, die ihnen gebotene Chance eines Politikwechsels im deutschen Interesse wahrzunehmen, ist derzeit unwahrscheinlich. Außen- wie innenpolitisch jagt eine Zumutung die andere. …